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Werbung in Zeitschriften und mit Flyer

Der CENTENNIAL oder für uns in Deutschland bekannte Revolver Centaure, wurde zuerst in den USA beworben. 

In solch einem Karton wurde er dann bei einer Bestellung in den USA, Karton unten, ausgeliefert. In Deutschland war es eher eine unscheinbare Pappschachtel, in der auch gut ein Buch versendet werden konnte. Originale Schachteln sind heute heiß begehrt und werden verhältnismäßig hoch gehandelt. Es sollen noch welche im Lager von Chicago liegen, dem ehemaligen Sitz von CENTENNIAL Arms USA. Deutsche Schachteln sind nur noch zwei bekannt!

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Zu jedem Revolver gehörte ein Pistonschlüssel, zumindestens in den USA. Demnach müssten noch 16000 Schlüssel irgendwo liegen. Ich persönlich glaube es nicht!

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Wie in den USA üblich, durfte die Sicherheitsanweisung natürlich nicht fehlen!

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Besonders erfreulich, wenn die originale Rechnung zum Revolver, wie hier bei RNMA 1.Variation,2.Subvariation, mit Seriennummer 1363 noch vorhanden ist. Rechnung von 1962, ausgestellt von einem Händler in den USA. 81 US Diollar war in der Zeit nicht gerade wenig.

1363 2

 

Jedem Revolver wurde in den USA  eine Garantiekarte und eine Instruktion beigelegt, hier eine Ausfertigung für C 796.

Handschriftlich wurde die 90 Tage Garantie auf 60 Tage reduziert. 

Handhabung 1

Handhabung 2

 

Werbung in den USA

 

1961

 

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Hier wurde der Civilian noch als Officer Model bezeichnet und der Preis belief sich auf 99.95 US Dollar 

 

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 Werbung, Juni 1964 im Muzzle Blasts

Muzzle Blast 1964

Man muss den derzeitigen Dollarkur berücksichtigen und dann die Umrechnung in D-Mark, beziehungsweise zum heutigen Euro berechnen! 49,95 US Dollar für einen CENTENNIAL New Model Army wären heute unvorstellbar! Der Anschlagschaft für 35 US Dollar waren schon damals ein "Schnäppchen"!

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Zwischenzeitlich erscheint es dem Betrachter, als wenn zwischen 1966 und 1970 die Centaure Revolver in den USA verschleudert wurden. Dies zeigen zwei GUNS Zeitschriften, wo der Preis deutlich von 89,90 US Dollar auf 59,90 USDollar reduziert wurden.

 

GUNS Zeitschrift USA 1966

GUNS 1966

 

Es wird auch auf die Pulverflaschen und die eigens angefertigten Kugelzangen hingewiesen.

 

                 GUNS 1970 

 

Im Katalog von Lyman wurde noch 1976 für die Centennial Revolver geworben, wahrscheinlich handelte es sich um Restbestände.

 

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1976

 

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Im Preis wieder angestiegen, auf 119,94 US Dollar. Das entsprach in etwa 480 DM, oder heute 240 Euro!

 

Werbung in Deutschland

Die Werbung um den Centaure Revolver in Deutschland überschneidet sich häufig mit der, des Santa Barbara. So finden wir auf den gleichen Seiten beide Hersteller. Die Anbieter sind die selben. Wir arbeiten deshalb die Blätter nicht doppelt aus. Zu finden unter 1858 Werbung bei den Santa`s! Hier nur auszugsweise Werbung aus dem DWJ.

 

Deutsches Waffenjornal im Oktober 1971

 

DWJ Okt 71

 

Deutsches Waffenjornal im Dezember 1972

 

Die Uhr ist abgelaufen

 

Deutsches Waffenjornal im Februar 1973

 

Februar 1973

 

Deutsches Waffenjornal im September 1973

 September 1973

 

September 1973

 DWJ Feb 73 Eine Replikadie keine ist

 

DWJ Feb 73 Eine Replikadiekeine ist

 

Der "englische Flyer" und die Centauren in Großbritanien!

 

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Civilian C 378,von England in die USA exportiert. Der Weg mal andersherum!

Civilian in der Originalverpackung, Nr. C 378, in nahezu perfektem Zustand. Es hat den Original-Flyer dabei, bis jetzt der einzige, von dem bekannt ist, dass er überlebt hat. Ursprünglich von Mr. Roberts aus seinem Waffengeschäft in London verkauft. Den FROCS war bekannt, dass diese verschiedenen Stücke in Großbritannien zum Verkauf standen. Mr. Roberts wurde in England aufgespürt und er sagte, er sei nach Amerika gegangen und habe dort die Centaure Vorderladerrevolver  zum Verkauf gesehen, beeindruckt von der Qualität, nahm er einschließlich einer vollständig gravierten Variante, dem sogenannten Präsentations Model, 50 Stück mit in sein  Geschäft nach London, um sie dort weiter  zu verkaufen. Allerdings wurden diese 50 von Paul Roberts im Jahr 2021 auf 20 Stück beziffert. Sie waren Teil einer Bezahlung zwischen R.Roberts, GB und Mig Shore, USA.

 

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Das Kunstwerk auf dem Flyer wurde von seinem Cousin John Coletta gezeichnet, der auch Gründungsmitglied der Bands Deep Purple und Whitesnake war. Herr Roberts hatte keine Kopie des Flyers, aber ein FROCS hilft immer und so wurde ihm eine Kopie zugesandt.

 

                       GB 1   

 

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Werbeflyer aus Great Britain von ca.1965. Da hier auch noch Extra gravierte Trommeln angeboten werden, gehen wir mal davon aus, dass es mindestens 10 nach England im Gepäck von Mr. J. Roberts geschaft haben. Möglich wäre aber auch, dass Mig Shore die Waffen mit nach England brachte, da er nach Aussagen von Paul Roberts damals wohl direkt aus Belgien kam, um Geschäfte mit seinem Vater zu tätigen. 

logo                 Firma ist noch heute im Waffengeschäft tätig und hat eine lange Tradition.

http://www.jroberts-gunmakers.co.uk/about-history.php

Mit freundlicher Genehmigung der Firma J. Roberts, London.

 

Werbung für die eigene Sache 

Hätte ich damals mit an der Gestaltung der Kästen mitwirken dürfen, so hätte ich die folgende Variation für die Zusatzläufe der Sets 4/3 und 6/3 gewählt. Natürlich sind wir heute mit der Technik weiter und vieles ist einfacher geworden, dennoch wäre auch solch eine Verpackung damals möglich und erschwinglich gewesen!

Set 43 und 63

 

Kästen, die so hätten gut produziert werden können.

            KisteSets

 

Kiste für den 5,5" Zusatzlauf der Sets 4/3 und 6/3

KisteSet

 

Schaukästen 

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Schaukasten mit nummerngleichem Cavalry Set 1/1 SN: F65 

 

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Schaukasten Set Cavalry 2/1 nummerngleichund Cavalry 2/2 F11134 und F11117

Werbetafel von F.A.U.L. für die Messe

F.A.U.L. nutzte für Messen mitunter einer dieser Werbetafeln, wo die Waffe komplett in seine Einzelteile zerlegt, sichtbar war. Welcher Händler dies bekam oder nutzte, kann heute nicht mehr gesagt werden. Diese Tafel stammt direkt aus Belgien.

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